7 erogene Zonen, die man kennen sollte!

erogene Zonen

Die Klitoris ist ein fantastischer Genussknubbel. Kein Wunder also, dass darum unsere Hände sehr schnell den Weg zu unserem kleinen rosa Freund mit all seinen Nervenenden suchen. Es gibt aber noch viel mehr erogene Zonen zu entdecken. Vom Fuß bis zum Ohrläppchen: Mache dich bereit, sieben sensible Stellen zu erkunden, die deinen ganzen Körper erbeben lassen werden!

Ein Kuss im Nacken, ein Streicheln über den Schenkel oder ein sanftes Lecken am Ohr. Der Körper strotzt nur so vor erogenen Zonen, die aber in der Hitze des Liebesspiels oft einfach übersehen bzw. übergangen werden. Natürlich gibt es auch zahlreiche Gründe, warum man sich gleich auf die Sweet Spots stürzt, es gibt aber ebenso viele Gründe, dies eben nicht zu tun. Denn diese oft eher unbekannten erogenen Zonen können das Sexleben wesentlich spielerischer und sinnlicher werden lassen.

Was eine erogene Zone ist? Das ist eine Körperstelle, die bei Berührung bzw. richtiger Stimulation sexuelle Gefühle auslöst. Entsprechende Stellen verfügen oft über ganz besonders viele Nervenenden, was sie wesentlich sensibler auf Berührungen reagieren lässt; hierbei sind natürlich sinnliche Berührungen gemeint. Ein rasselndes Armband wird vermutlich niemanden spontan in Feuer und Flamme versetzen, streichelt man aber das Handgelenk ganz zärtlich und schaut dem anderen dabei auch noch tief in die Augen, wird die Wirkung eine völlig andere sein.

Erogene Zonen: Unentbehrlich beim Vorspiel

Die erogenen Zonen sind also nicht auf die Geschlechtsteile beschränkt. Ganz im Gegenteil sogar: Der Körper ist regelrecht übersät mit ihnen, wodurch man sein Arsenal an Techniken für das Vorspiel wunderbar ausbauen kann. Denn wenn man ehrlich ist: Das Vorspiel ist und bleibt ein unentbehrlicher Teil einer herrlichen Sex-Session; ganz besonders für Frauen.

Männer scheinen allzeit bereit zu sein, Frauen sind dagegen doch etwas anders gelagert. Nur Sex zu wollen, reicht nicht aus. Es bedarf bei ihnen schon einer etwas längeren Anlaufzeit, um sowohl Körper als auch Geist auf den tatsächlichen Sex vorzubereiten und in Stimmung zu kommen. Das Vorspiel aktiviert die körperlichen und emotionalen Reaktionen, was den Sex angenehmer, einfacher und intimer verlaufen lässt. Also immer schön küssen, streicheln und lecken!

Glückshormone

Natürlich ist das Vorspiel etwas Herrliches, es ist aber auch mehr als nur das. Das Vorspiel hilft einem auch dabei, eine emotionale Intimität zu kreieren, wodurch man sich mit seinem Sexpartner stärker verbunden fühlen wird; im Schlafzimmer und auch außerhalb des Schlafzimmers. Hast du vielleicht gerade viel Stress bei der Arbeit, durch die Kinder oder durch irgendeine andere Ursache? Dann wird dir das Vorspiel dabei helfen, dich zu entspannen und all die herrlichen stresssenkenden Glückshormone deines Körpers freizusetzen.

Aber auch bei einem One-Night-Stand kann das Vorspiel den entscheidenden Unterschied zwischen eher inspirationslosem Stoßen oder einer intensiven sexuellen Erfahrung ausmachen. Durch das Vorspiel verliert man seine Zurückhaltung und legt seine Hemmungen ab, wodurch der Sex intensiver und hitziger wird; selbst dann, wenn man den anderen überhaupt nicht kennt. Die Glückshormone sorgen zudem dafür, dass man sich mit seinem vorübergehenden Sexpartner stärker verbunden fühlt, was den Sex nur umso besser werden lässt.

Und natürlich ist es immer sehr angenehm, wenn man das Liebesspiel länger genießen kann. Warum sollte man gleich zur Penetration schreiten, wenn man sich mit dem richtigen Warming-up auch in einem wunderbar langen Vorspiel verlieren kann? Darum stellen wir dir hier sieben erogene Zonen vor, die den Sex ganz besonders heiß werden lassen!

Warum sollte man gleich zur Penetration schreiten, wenn man sich mit dem richtigen Warming-up auch in einem wunderbar langen Vorspiel verlieren kann?

7 überraschende erogene Zonen

Lippen und Mund

Endloses Geknutsche im Fahrradschuppen in der Schule; als Teenager konnte man gar nicht genug davon kriegen. Wenn man aber schon eine ganze Weile eine feste Beziehung hat, kann das Plapperorgan ein bisschen in Vergessenheit geraten. Und das ist schade, denn Untersuchungen konnten bestätigen, dass Paare einander mehr mögen, wenn sie eine Weile ausgiebig geknutscht haben. Das Küssen führt zu einer tieferen Verbindung; es bringt uns wieder zu unserer Basis zurück!

Möchtest du das Beste aus eurem Geknutsche herausholen? Starte dann mit einem einfach Kuss, mit geschlossenem Mund und fühle, wie sich eure Lippen zärtlich berühren. Beißt einander anschließend ganz sanft auf die Unterlippen und lasse deine Zunge federleicht über die Lippen des Partners gleiten, bevor du sie in seinen Mund gleiten lässt. Aber auch dann solltet du nicht gleich wie eine Waschmaschine im Schleudergang loslegen, sondern lieber ganz langsam, sinnlich und doch intensiv den Mund des anderen erkunden.

Der ‘Underboob’

Während die Brustwarzen sich sehr oft der begeisterten Aufmerksamkeit der Zunge und Lippen erfreuen können und ein tiefer Ausschnitt so manchem Männernacken fast um Verhängnis wird, wird der Underboob dagegen noch eher stiefmütterlich behandelt. Eigentlich tragisch, denn selbst ein verirrter streichelnder Finger kann eine Frau an dieser Stelle vor Genuss jodeln lassen. Die Haut unter den Brüsten ist äußerst empfindsam und somit sehr empfänglich für stimulierende Streicheleinheiten. Versuche auch einmal die betreffenden Stellen zu lecken, entweder mit langen Zügen oder auch kurzen kreisenden Zungenbewegungen.

Und da du nun schon in dieser Region unterwegs bist, nimmst du natürlich auch gleich die anderen eher klassischen erogenen Zonen bei deinen Bemühungen mit. Küsse die Haut der Brüste, blase ganz leicht über die Brustwarzen und lecke sie spielerisch mit möglichst vielen Variationen. Der Erfolg wird dir sicher sein!

Die Kniekehlen

Das klingt jetzt vielleicht nicht wirklich supererotisch, aber trotzdem sind die Kniekehlen eine stark unterschätzte erogene Zone, denn auch dort finden sich jede Menge Nervenbahnen. Außerdem werden sie meistens beim Liebesspiel ausgelassen, was es ganz besonders aufregend macht, wenn man sie dann doch einmal berührt.

Eine sinnliche Massage sollte man darum immer mit einigen Küssen, Lecken und Streicheln der betreffenden Zonen kombinieren. Oder man geht noch einen Schritt weiter und verwöhnt die Kniekehlen mit einem kleinen Pinwheel. Das ist ein Spielzeug, das extra für das Spiel mit den Sinneswahrnehmungen entworfen wurde. Eiswürfel? Kitzeln mit einer Feder? Auch keine schlechte Idee! Wenn man bei den Füßen startet und sich zu den Kniekehlen und den Schenkeln nach oben arbeitet, wird man auch die sexuelle Spannung immer weiter aufbauen. Schließlich nähert man sich damit auch immer mehr der ‘Hauptattraktion’.

Die Handgelenke und Innenseiten der Ellbogen

Die Innenseiten der Handgelenke und der Ellbogen werden so gut wie nie stimuliert. Aus diesem Grund reagieren die betreffenden Stellen ganz besonders sensibel auf Berührung. Außerdem ist die Haut dort sehr dünn, deshalb fühlen sich Streicheleinheiten in diesen Körperregionen sehr angenehm an.

Folgendes Experiment: Setze dich nackt deinem Partner gegenüber aufs Bett. Schaut euch tief in die Augen und nimm dabei sein Handgelenk ganz sanft in deine Hand. Streichele die Innenseite des Handgelenks mit deinem Daumen. Kitzele ihn oder sie ein bisschen. Schaut euch die ganze Zeit weiterhin an und fühlt, wie sich die sexuelle Spannung langsam aufbaut. Oft gehen die Menschen zu überstürzt vor, ein anhaltender Blickkontakt und ganz sanfte, subtile Berührungen wirken jedoch Wunder, um eine intensive, sexuelle Stimmung auf ein ganz neues Niveau zu heben.

Hals und Nacken

Wir kennen vermutlich alle dieses Klischee aus vielen Filmen. Der Mann küsst die Frau ganz langsam am Hals, bevor er sie leidenschaftlich umdreht und zum wilden Zungenkuss ansetzt. Dabei vergisst man aber leicht, wie sexy und sensibel diese Körperstelle tatsächlich ist. Für viele Frauen ist das Streicheln des Halses sogar erregender als das Streicheln ihrer Brüste und Brustwarzen.

Wir kennen vermutlich alle dieses Klischee aus vielen Filmen. Der Mann küsst die Frau ganz langsam am Hals, bevor er sie leidenschaftlich umdreht und zum wilden Zungenkuss ansetzt. Dabei vergisst man aber leicht, wie sexy und sensibel diese Körperstelle tatsächlich ist.

Darum sollte man diese Zonen nicht übergehen! Man kann das Küssen das Halses und Nackens mit sanftem Blasen und kurzem, wildem Lecken abwechseln. Vergiss dabei auch das Schlüsselbein nicht; auch hier befindet sich eine sehr sensible Zone. Sei bei allem ganz sanft und subtil und schrecke nicht davor zurück, mit unterschiedlichen Empfindungen zu experimentieren, wie zum Beispiel leichten Schmerzen durch leichtes Beißen oder Saugen. Nimm dich aber vor den berüchtigten Hickeys in Acht. Schließlich sind wir keine Teenager mehr, und mit so einem Knutschfleck am Hals könnte man bei der Arbeit schnell zum Ziel von Tratschereien werden.

Die Füße

Obwohl sich nicht jeder für eine intensivere Behandlung der Füße begeistern kann, so gibt es dennoch Menschen, die es sehr genießen, an den Füßen und Zehen geleckt, gestreichelt und geküsst zu werden. Schließlich gibt es auch aus guten Grund Fußmassagen, und das sinnliche Berühren der Füße hat ganz sicher etwas.

Kein Grund zur Zurückhaltung also, lasse dich einfach herrlich verwöhnen. Oder bist du derjenige, der verwöhnt? Dann schenke deinem Partner eine ausgiebige Fußmassage. Kitzele und küsse seine oder ihre Füße und Zehen und kneife sie ganz sanft. Traue dich ruhig, etwas frech zu sein; nimm einen oder zwei Zehen in den Mund und lecke oder sauge an ihnen. Überlasst euch ganz dem Gefühl und vergesst alle Hemmungen.

Das Ohrläppchen

Was ist die schönste Stelle des Ohres? Zweifellos das Ohrläppchen. Im Ohrläppchen verlaufen unterschiedliche Blutbahnen, was es besonders sensibel auf Stimulation reagieren lässt. Es gibt sogar Gerüchte, dass manche Frauen zum Höhepunkt kommen können, wenn ein bestimmter Nerv im Ohr stimuliert wird.

Okay, das sind nur Gerüchte, darum sollte man lieber nicht einfach so jemandem seine Zunge ins Ohr stecken. Der oder die Betreffende wird sonst wohl den Schreck seines Lebens bekommen und sich angewidert das Ohr putzen.

Auch beim Ohr und Ohrläppchen ist ‘Subtil’ das Zauberwort. Kitzele zum Beispiel den Rand des Ohres, sauge am Ohrläppchen, lecke es oder beiße beim Sex ganz sanft hinein. Vergiss dabei auch das auditive Element nicht. Flüstere ganz leise, was für herrlich freche Dinge du machen wirst und lasse dabei deinen Atem über das Ohr des Partners streichen. Heißer geht es kaum noch!

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