Ein dominanter Bettpartner

ein dominanter Bettpartner

Das Verlangen nach einem dominanten Bettpartner verspüren viele Menschen; jemand, der Selbstvertrauen und Ruhe ausstrahlt. Ein Bettpartner, der weiß, was er/sie tut und fühlen kann, was du willst. Ein Bettpartner, der die Führung übernimmt, damit du es nicht tun musst. Ein Bettpartner, der dich überrascht, sodass du nicht erahnen kannst, was dich erwartet.

Sich seinem Gefühl hingeben

Einen dominanten Bettpartner kann man als perfekte Möglichkeit betrachten, um zu verhindern, dass man zu viel nachdenkt. Indem man überrascht und geführt wird, kann man sich ganz seinem Gefühl hingeben. Und wenn man sich komplett seinen Gefühlen überlässt, wird man mehr Erregung erleben, als wenn man über alles immer wieder nachdenkt. Aus therapeutischer Sicht ist das Verlangen nach einem dominanten Bettpartner also nur logisch: Er hilft einem dabei, nicht in die eigenen mentalen Fallen zu treten.

Fallen wie z.B.:
– Das sich Vorstellen, wie der Sex wohl verlaufen wird.
– Darüber nachzudenken, was man gerne hat.
– Der Kampf um das Finden eines Gleichgewichtes zwischen geben und nehmen.
– Kein Fokus durch hemmende und ablenkende Gedanken.

Ehrlich und echt

Außer des Umstands, dass dich ein dominanter Bettpartner vor diesen mentalen Fallgruben bewahrt, wird er auch als attraktiver empfunden; ganz unabhängig von seinen äußerlichen, körperlichen Merkmalen. Eigenschaften wie Selbstvertrauen, Durchsetzungsvermögen, Kraft, seine eigene Sexualität zu kennen und Akzeptanz des eigenen Körpers, machen einen Bettpartner attraktiver. Sobald ein Bettpartner also dominanter ist, wird er automatisch attraktiver sein.

Dabei sollte er oder sie aber ehrlich und ganz echt sein. Wenn du von deinem Partner den Auftrag bekommst, dominanter zu sein und dies dann versuchst, nur weil du es musst, solltest du aufpassen, dass das Ganze nicht zu einem Theaterstück verkommt. Wenn dir Rollenspiele gefallen und sie dich erregen, könnte es funktionieren, anderenfalls sollte die Dominanz allerdings echt sein. Wenn sie als nur gespielt empfunden wird, wird sie ihre Kraft verlieren und alle Eigenschaften, die dich durch sie attraktiver werden lassen.

Unberechenbar

Möchtest du, dass dein Partner etwas dominanter im Bett wird? Dann solltest du dafür sorgen, dass euer Sex nicht immer so vorhersehbar ist. Gib dem anderen die Möglichkeit, neue Dinge zu versuchen oder einfach eine andere Reihenfolge auszuprobieren. Hilf deinem Partner dabei, sich dominanter zu fühlen, vor allem dann, wenn es nicht wirklich seiner Natur entspricht. Teile ihm oder ihr mit, was du dir wünschst, damit er es das nächste Mal von selbst tun kann. Ihr solltet euch auch zusammen darüber klar werden, was ‘dominanter sein’ überhaupt bedeutet. Ich wäre nicht überrascht zu hören, dass viele Partner zuerst einmal erschrecken, weil sie glauben, dass von ihnen nun alle möglichen kinky Sex-Dinge erwartet werden. Dominanter sein kann aber schon ganz simpel damit anfangen, dass man selbst die Initiative ergreift, dass man weniger sagt, was man will, sondern einfach Dinge macht, die der Partner sich wünscht.

Ein logisches Verlangen

Das Verlangen nach einem dominanten Bettpartner, um auf diese Weise Sex besser genießen zu können, erscheint also sehr logisch zu sein. Allerdings kann es auch sehr aufregend sein, selbst der dominante Bettpartner zu sein, gerade weil du dann die Führung übernehmen kannst und beim Sex der aktivere Part bist. Du solltest mit den unterschiedlichen Rollen einfach etwas spielen und fühlen, wie du darauf reagierst; wie du sie sexuell erlebst. Vielleicht entdeckst du auf diese Weise eine Seite an dir, die gerne in die dominante Rolle schlüpft!

Lies auch: Kolumne: Ein dominanter Bettpartner

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